Forschung

Für moderne und fundierte Therapieansätze

Die Logopädie ist ein dynamisches Fachgebiet, in dem kontinuierliche Forschung entscheidend für die Weiterentwicklung wirksamer Therapieansätze ist. Wir legen großen Wert darauf, unsere Methoden stets auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu halten. Daher kooperieren wir eng mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um gemeinsam Wissenslücken in der Sprachtherapie zu schließen und innovative Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

moderne und fundierte Therapieansätze

Kooperationen

HSD Hochschule Döpfer
Arche Bild

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglicht es uns, aktuelle Forschungsergebnisse direkt in die Praxis zu integrieren und so die Qualität unserer therapeutischen Arbeit kontinuierlich zu verbessern. Forschung bietet die Chance, nicht nur die Qualität unserer eigenen Arbeit stetig zu verbessern, sondern auch die gesamte logopädische Disziplin voranzubringen.

Wir sind überzeugt, dass Forschung und Praxis Hand in Hand gehen müssen, um individuelle Förderung optimal zu gestalten. Sollten Sie eine Hochschule oder Institution vertreten und Interesse an einer Zusammenarbeit haben, freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme. Gemeinsam können wir die Zukunft der Logopädie gestalten.

Projekte

Für eine Abschlussarbeit an der EUFH – Berlin beteiligten wir uns in unserer Praxis am Standort Warburg mit fünf PatientInnen an einer Studie, bei der verschiedene Therapieansätze verglichen wurden.

Alle PatientInnen hatten phonologische Störungen/Verzögerungen mit mindestens drei Prozessen. Zwei PatientInnen wurden nach dem Zyklischen Therapieansatz behandelt. Mit drei PatientInnen wurde der herkömmliche Therapieansatz durchgeführt (in Anlehnung an P.O.P.T.), um die Wirksamkeit der unterschiedlichen Methoden praxisnah zu evaluieren.

Zyklischer Therapieansatz

Dieser Ansatz startet direkt auf Wortebene und legt besonderen Wert auf phonologische Bewusstheit sowie tägliche Wiederholungen (Hausaufgaben). Mehrere phonologische Prozesse werden parallel in einem bestimmten Zeitraum behandelt. Dies fördert im Idealfall eine schnellere Lautentwicklung, erfordert jedoch eine hohe Eigenbeteiligung. Der schnelle Fortschritt und die alltagsnahe Anwendung können vorteilhaft sein, allerdings ist der Erfolg stark von der regelmäßigen Übung abhängig.

Herkömmlicher Therapieansatz (nach P.O.P.T.)

Hier erfolgt eine kleinschrittige Bearbeitung auf Laut-, Silben-, Wort- und Satzebene, sowohl rezeptiv als auch expressiv. Ein Prozess wird über mehrere Wochen intensiv behandelt. Die strukturierte Vorgehensweise kann Kindern mit hohem Strukturbedarf zugutekommen, wirkt aber langsamer im Gesamtfortschritt. Dieser Ansatz ermöglicht eine gezielte, schrittweise Verbesserung, die jedoch mehr Zeit in Anspruch nimmt und sich weniger direkt auf den Alltag überträgt.